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Di, Mär
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Dort, wo Dorfläden erfolgreich sind, ist dies in erster Linie auf den Willen der Dorfgemeinschaft zur Erhaltung und Gestaltung ihres eigenen Lebensumfeldes
zurückzuführen. Wo Dorfläden scheitern, war die Dorfgemeinschaft nicht bereit
Verantwortung für dessen Erhalt zu übernehmen.
 
Vielfach wird ein Dorfladen nicht von selbst, z.B. als privatwirtschaftlich, Eigen-tümergeführter Laden entstehen. Die Privatwirtschaft wird die Probleme der Dörfer
nicht beheben. Zu gering ist der zu erwartende Gewinn. Diese widrigen Bedingungen
verhindern im Übrigen auch viele andere Entwicklungen in unseren Dörfern. Deshalb muss die Dorfgemeinschaft die Geschicke selbst in die Hand nehmen.
 
Modelle, an denen man sich orientieren kann, gibt es genug. Vom genossenschaftlich
betriebenen Laden bis zum wirtschaftlichen Verein gibt es vielerlei Möglichkeiten. Voraussetzungen sind Mut und Tatkraft – Personen, die sich zum Motor der Entwicklung machen und genügend Mitstreiter, die das Projekt zum Erfolg bringen. Ist der Dorfladen dann gestartet, dann liegt es an der Dorfgemeinschaft, den erfolgreichen und damit zukunftsfähigen Betrieb auf Dauer zu sichern.
 
Es ist relativ einfach – Jeder aus dem Dorf ist aufgerufen, durch seinen Einkauf im Dorfladen für seine wirtschaftliche Tragfähigkeit zu sorgen. Es ist dabei nicht damit getan, nur das im Dorfladen einzukaufen, was man in der Stadt beim Discounter vergessen hat. Es ist nicht damit getan, dass nur ein paar ältere Mitbürger im Dorfladen einkaufen, weil sie nicht mehr mobil sind. Es ist nicht damit getan, bei politischen Sonntagsreden von der Wichtigkeit der Erhaltung der dörflichen Infrastruktur zu reden, dann aber lieber bei Amazon und Doc Morris zu bestellen.
 
Nein, eine nennenswerte Anzahl von Mitbürgern und Familien müssen bereit sein, ihren
wöchentlichen oder täglichen Grundeinkauf im Dorfladen zu tätigen.
 
Wenn in einem Dorf mit 1000 – 1200 Einwohnern und 400 Haushalten jeder Haushalt in der Woche z.B. nur für 20 € im Dorfladen einkauft, so ergibt das einen Jahresumsatz von rd. 400.000 €. Das ist weit mehr, als zum Überleben des Dorfladens notwendig ist.
 
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Volksabstimmung-Tiefbahnhof ja oder nein? Hier stellst sich die Frage ob das überhaupt direkte Demokratie war.

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Quelle: Wer finanziert Stuttgart21? https://www.youtube.com/watch?v=O9Vn50G1uZ4

Gemeint ist die sogenannte Volksabstimmung, welche so sinnreich formuliert war, dass einige, die unterzeichnen wollten stark ins Grübeln gerieten. Die einfache Fragestellung „Neubau Stuttgarter-Bahnhof, ja oder nein“, formulierte sich, nach Bearbeitung durch die Spezialisten oder auch Verwirrungsexperten genannt, wie folgt um: […] Mit Nein stimmen Sie für die Verpflichtung der Landesregierung, Kündigungsrechte zur Auflösung der vertraglichen Vereinbarungen mit Finanzierungspflicht des Landes bezüglich des Bahnprojekts Stuttgart 21 auszuüben. […] Ganz Baden-Württemberg durfte abstimmen, obwohl infrastrukturell nur Stuttgarter Bürger betroffen sind. Baden-Württemberg hat knapp 11 Millionen Einwohner und eine Grundfläche von 35.751 km2. Ein Zehntel der Fläche nimmt die Region Stuttgart mit knapp 2,7 Millionen Einwohnern ein. 25% sind direkt betroffen 75% nur am Rande, aber genau diese 75% Nichtbetroffene haben das SELBE Stimmrecht wie die Anwohner.
Wenn man sich die vorherige Verschiebung von 1,4 MILLIARDEN Euro zugunsten der Deutsche-Bahn-AG anschaut, fragt man sich, ob unsere Volksvertreter ein Gewissen haben.

Weiterlesen: Stuttgart 21 [Auszug aus der Printausgabe Volldraht-Heilbronn, November 2016]
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Peters These ist, dass jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert wird, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat, was in der Regel das persönliche Maximum der Karriere­leiter markiert und weitere Beförderungen ausbleiben lässt. Peter: „Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.“ (weiter: https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip)

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Wir Verbraucher haben die Macht.

Durch Gründung von Kooperativen können wir uns unabhängig machen von Lebensmittelkonzernen.

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Wie das gehen kann, wird hier beschrieben.

Am besten beginnt man mit der größtmöglichen Transparenz in dem man alle Gewerbe, Vereinsmitglieder wie Nichtmitglieder, regionale Landwirtschaftsbetriebe und Imker evtl. Pfarrer und andere Verantwortliche zu einem Informationstreffen einlädt.

Das Ziel ist es, den Konsumgewinn wieder in die Hände der Kunden zu bringen.

Wir haben es satt! Ist hier ein treffendes Motto.

Vieles von dem, was die Nahrungsmittelriesen wie Aldi, Lidl, Edeka, Kaufland, Rewe, Handelshof, Penny und Netto anbieten, wollen wir eigentlich nicht mehr kaufen. Unzählige Reportagen [1/1a/1b] des öffentlich rechtlichen Fernsehens haben die katastrophalen Zustände zur Genüge dokumentiert.

Weiterlesen: Ein Dorf geht BIO und Regional
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