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Mo, Mai
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Dort, wo Dorfläden erfolgreich sind, ist dies in erster Linie auf den Willen der Dorfgemeinschaft zur Erhaltung und Gestaltung ihres eigenen Lebensumfeldes
zurückzuführen. Wo Dorfläden scheitern, war die Dorfgemeinschaft nicht bereit
Verantwortung für dessen Erhalt zu übernehmen.
 
Vielfach wird ein Dorfladen nicht von selbst, z.B. als privatwirtschaftlich, Eigen-tümergeführter Laden entstehen. Die Privatwirtschaft wird die Probleme der Dörfer
nicht beheben. Zu gering ist der zu erwartende Gewinn. Diese widrigen Bedingungen
verhindern im Übrigen auch viele andere Entwicklungen in unseren Dörfern. Deshalb muss die Dorfgemeinschaft die Geschicke selbst in die Hand nehmen.
 
Modelle, an denen man sich orientieren kann, gibt es genug. Vom genossenschaftlich
betriebenen Laden bis zum wirtschaftlichen Verein gibt es vielerlei Möglichkeiten. Voraussetzungen sind Mut und Tatkraft – Personen, die sich zum Motor der Entwicklung machen und genügend Mitstreiter, die das Projekt zum Erfolg bringen. Ist der Dorfladen dann gestartet, dann liegt es an der Dorfgemeinschaft, den erfolgreichen und damit zukunftsfähigen Betrieb auf Dauer zu sichern.
 
Es ist relativ einfach – Jeder aus dem Dorf ist aufgerufen, durch seinen Einkauf im Dorfladen für seine wirtschaftliche Tragfähigkeit zu sorgen. Es ist dabei nicht damit getan, nur das im Dorfladen einzukaufen, was man in der Stadt beim Discounter vergessen hat. Es ist nicht damit getan, dass nur ein paar ältere Mitbürger im Dorfladen einkaufen, weil sie nicht mehr mobil sind. Es ist nicht damit getan, bei politischen Sonntagsreden von der Wichtigkeit der Erhaltung der dörflichen Infrastruktur zu reden, dann aber lieber bei Amazon und Doc Morris zu bestellen.
 
Nein, eine nennenswerte Anzahl von Mitbürgern und Familien müssen bereit sein, ihren
wöchentlichen oder täglichen Grundeinkauf im Dorfladen zu tätigen.
 
Wenn in einem Dorf mit 1000 – 1200 Einwohnern und 400 Haushalten jeder Haushalt in der Woche z.B. nur für 20 € im Dorfladen einkauft, so ergibt das einen Jahresumsatz von rd. 400.000 €. Das ist weit mehr, als zum Überleben des Dorfladens notwendig ist.
 
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Die Totalüberwachung im Kinderzimmer ist Realität.

Der Kinderarzt Dr. Busse, der noch 2007 antwortete, dass er hoffe, dass sich niemand wünscht, dass wir irgendwann wegen echter Bedrohung in einem Überwachungsstaat leben müssen, in dem so etwas wegen Entführungen etc. nötig wird, hat es sicher nicht für möglich gehalten, was nur 10 Jahre später doch alles möglich ist.

„Kinder brauchen Aufsicht, aber Selbständigkeit und Freiheit und Eltern, die ihnen vertrauen!“ so seine Antwort, wie schon oben genannt. Doch mittlerweile gibt es zahlreiche Geräte, die die Daten per App auf Ihr Smartphone senden. Die Eltern sind bereit, bedenkenlos viel Geld auszugeben. Die Vollzeitüberwachung ist online per App möglich. Sobald die Geburt überstanden ist, geht es richtig los. Computer prüfen Hauttemperatur, Atmung und Bewegungsaktivität des Babys und schicken die Daten drahtlos an die Smartphones der Eltern. Die Vollzeitüberwachung im Kinderzimmer ist schon längst real – Der Schnuller schlägt Alarm, wenn das Baby wegkrabbelt. Das Fläschchen kontrolliert die Verdauung, der Strampler die Temperatur. Neue Produkte sollen Eltern das Gefühl totaler Kontrolle geben.

weiter bei den Netzfrauen

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Wir Verbraucher haben die Macht.

Durch Gründung von Kooperativen können wir uns unabhängig machen von Lebensmittelkonzernen.

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Wie das gehen kann, wird hier beschrieben.

Am besten beginnt man mit der größtmöglichen Transparenz in dem man alle Gewerbe, Vereinsmitglieder wie Nichtmitglieder, regionale Landwirtschaftsbetriebe und Imker evtl. Pfarrer und andere Verantwortliche zu einem Informationstreffen einlädt.

Das Ziel ist es, den Konsumgewinn wieder in die Hände der Kunden zu bringen.

Wir haben es satt! Ist hier ein treffendes Motto.

Vieles von dem, was die Nahrungsmittelriesen wie Aldi, Lidl, Edeka, Kaufland, Rewe, Handelshof, Penny und Netto anbieten, wollen wir eigentlich nicht mehr kaufen. Unzählige Reportagen [1/1a/1b] des öffentlich rechtlichen Fernsehens haben die katastrophalen Zustände zur Genüge dokumentiert.

Weiterlesen: Ein Dorf geht BIO und Regional
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Ja Journalisten haben einen Grund sich zu schämen, aber immerhin sie haben diese Option.

In seinem Vortrag arbeitet Jakob Augstein dies heraus. Es tut sich was.

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